Bandscheibenvorfall LWS
Ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule kann ins Bein ausstrahlende Schmerzen, Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen auslösen. Wenn konservative Therapien nicht ausreichen, bieten wir einen minimal-invasiven, mikrochirurgischen Eingriff an – schonend und mit kurzer Erholungszeit.
Bandscheibendegeneration und -vorfall
Die Bandscheiben bestehen aus einem festen Faserring und einem weichen Gallertkern. Durch Fehlbelastungen und Mangel an Bewegung kommt es zu einer Minderversorgung der Bandscheiben mit Nährstoffen.
Faserring und Gallertkern
Die Folge ist ein Verschleiß der Bandscheibe und unter anderem des Faserrings. Als Folge wird der Faserring im hinteren Bereich immer schwächer und ist dann der Belastung nicht mehr gewachsen. Zuerst entsteht durch die Schwäche des Faserrings eine sogenannte Bandscheibenvorwölbung.
Vom Vorfall zum Nervendruck
Wenn die Schwäche weiter zunimmt, zerreißt der Faserring an einer oder mehreren Stellen. Der Gallertkern der Bandscheibe tritt dann durch diesen Defekt in den Rückenkanal ein und drückt auf die Nerven, die die Beine versorgen.
Mikrochirurgische Operation
Kleiner Schnitt (3–4 cm) und schonende Präparation. Frühe Mobilisierung mit Korsett für 4 Wochen.
Nachsorge
Nach der Operation unterstützen wir eine schnelle und sichere Genesung mit klaren Nachsorge-Maßnahmen.
- check_circle Korsett für 4 Wochen
- check_circle Sitzen auch in der ersten Woche erlaubt
- check_circle Kurzer stationärer Aufenthalt
Symptomatik
- arrow_right Schmerzen im Rücken und/oder im Bein
- arrow_right Taubheit oder Kribbeln in den Beinen/Füßen
- arrow_right Muskelschwäche (z.B. Kniestreckung, Fußhebung)
- arrow_right Bewegungseinschränkung
- arrow_right Verstärkung durch Husten oder Niesen
- arrow_right Störungen der Blasen- oder Darmfunktion im fortgeschrittenen Stadium
Operative Vorteile
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